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                      Wasserpflanze des Jahres 2019

 

Europäischer Froschbiss (Hydrocharis morsus- ranae)

Beschreibung: Die herzförmigen Schwimmblätter des Europäischen Froschbisses ähneln kleinen Seerosenblättern. Die Blätter sind rundlich bis nierenförmig und an der Oberseite glänzend grün. Die Unterseite ist leicht rötlich. Die Blattnerven verlaufen beidseits des Stielansatzes mit 2 bogigen- unverzweigten Hauptnerven. Der Durchmesser der Schwimmblätter beträgt 1,5-5 cm. Am Anfang des Blattstieles sitzen auch zwei ca. 2 cm lange, schmale Nebenblätter. Die zahlreichen Wurzeln hängen frei im Wasser und nehmen dort die Nährstoffe auf. Nur an flachen Stellen haften sie im Sediment. Die Pflanze selbst bildet Rosetten, die durch die Erzeugung von Ausläufern von 5-20 cm Länge, an deren Enden neue Rosetten (Tochterpflanzen) bilden. Dadurch hängen die Pflanzen als dichte Verbände in Schwimmblatt-Teppichen zusammen. Die Art ist einhäusig, bildet aber weibliche und männliche Blüten auf einer Pflanze aus. Die weiblichen Blüten (1-2 cm) sind etwas kleiner und einzeln stehend. Die männlichen Blüten sind bis zu 3 cm groß und können einzeln oder bis zu dritt an 2-6 cm langen Stielen stehen. Die 3 weißen Kronenblätter haben einen gelben Grund.
 

Blütezeit: Juni-August

Überwinterung: Die Pflanze stirbt über Winter ab. Die Art bildet Früchte und Samen aus. Die hauptsächliche Vermehrung erfolgt aber durch eiförmige Winterknospen (Turionen) die im Herbst gebildet werden und am Gewässergrund überwintern. Im Frühjahr entstehen daraus neue Pflanzen. Standort: Stehende, zumeist geschützte und nährstoffreiche Gewässer

Verbreitung: eurasisch, in Deutschland ist sie häufiger im norddeutschen Tiefland zu finden.

Schutzstatus: (Rote Liste 2018) V: - Vorwarnliste

 

 

 

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